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Mannheim

In Schönheit stirbt das Ich

Marius von Mayenburgs „Der Hässliche“ als Aufführung der Theaterakademie in Mannheim

Für seine Abschluss-Inszenierung hat der aktuelle Jahrgang der Theaterakademie Mannheim Marius von Mayenburgs Stück „Der Hässliche“ ausgewählt. Eine sehr gute Idee: Das aus drei Männern und einer Frau bestehende Ensemble brachte eine rasante Komödie auf die Bühne des Theaters Felina- Areal. Regie führte der Nationaltheater- Schauspieler Sven Prietz. Die Wahrheit ist hart, und sie wird auch nicht beschönigt: Lette ist ein hässlicher Mensch, er sieht einfach absolut schauderhaft aus. Ohne Umschweife und ohne die mildernde Verwendung beschönigender Floskeln sagt ihm das seine Umgebung auch – seine Frau, sein Chef, sein Assistent sogar. Das ganze Gesicht ist so unmöglich, dass der Mann auf keinen Fall wie geplant die Präsentation seiner eigenen Erfindung – eines Steckverbinders – auf einem Kongress vornehmen kann. An dieser, allerdings auch wirklich nur an dieser Stelle ist die Fantasie des Zuschauers gefragt. Denn natürlich ist Markus Schultz, der den Lette spielt, überhaupt kein hässlicher Mensch, er sieht sogar ganz gut aus. Aber was sind das eigentlich auch für Kategorien: hässlich, gutaussehend? Wer definiert sie und wer entscheidet darüber, für wen welches Urteil gilt? Fragen, die Sven Prietz‘ Inszenierung ganz subtil und nebenbei stellt. Lettes Lösung des Problems besteht zunächst darin, sich – seines Selbstbewusstseins beraubt – auf den OP-Tisch eines Schönheitschirurgen (Benjamin Dami) zu legen, der die Verhübschung seines ach so furchtbar hässlichen Gesichts als „interessante Herausforderung“ begreift. Das Laken allerdings, das die Arzthelferin (Canan Kir) über den Patienten breitet, hat etwas von einem Leichentuch. Und tatsächlich stirbt hier etwas, in einem schleichenden Prozess, der mit der Operation begonnen hat: Lettes Identität. Weil er mit dem neuen Gesicht so erfolgreich ist, beginnt der Arzt es bald massenhaft zu vertreiben. Und plötzlich hat jeder diese Gesichtszüge, die gleiche Nase, die  symmetrische Augenpartie. Sogar Karlmann, der Assistent (Felix Berchtold), sieht jetzt aus wie der neue Lette. Autor Marius von Mayenburg hat noch einige Elemente eingebaut, die die Komödie zur Farce werden lassen, und Regisseur Sven Prietz hat sie dankbar aufgenommen. Da taucht plötzlich eine reiche alte Frau auf, die Lette verführt, und zwar gemeinsam mit ihrem zur homosexuellen Attitüde neigenden Sohn. Allerdings sind sie sich bald nicht mehr sicher, wen sie da in ihrer Mitte haben – die sehen ja alle gleich aus. Auch Lettes Frau kann bald nicht mehr auseinanderhalten, mit wem genau sie ein außereheliches Verhältnis pflegt. Und am Ende weiß auch Lette selbst nicht mehr, wer er eigentlich ist: „Ich kann nicht leben ohne mich.“ Als die Geschichte komplett ins Groteske abzudriften droht, ist sie zu Ende erzählt. Genau rechtzeitig. Und die vier Mitglieder des Quartetts sind von Schauspielschülern zu Schauspielern geworden: mit einem großartigen Stück, wie sie es hoffentlich noch oft spielen werden – voller Tempo, Witz und Dynamik. Schon das Zuschauen hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Quelle: RP
Foto: Simone Cihlar

Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstr.6-8
68167 Mannheim
Karten unter 0621/3364886

http://der-haessliche.blogspot.de/

Mit der Dunkelheit kommen Hexen und Raben Walpurgisnacht – Trommer Hoftheater beschert seinen Besuchern bei einer Wanderung schaurig-schöne Erlebnisse Hexeneinmaleins: Eine Szene aus Goethes Faust war nur eine von vielen Geschichten, die Studenten der Theaterakademie Mannheim bei der Walpurgisnacht-Wanderung auf der Tromm erzählten.

Hexeneinmaleins: Eine Szene aus Goethes Faust war nur eine von vielen Geschichten, die Studenten der Theaterakademie Mannheim bei der Walpurgisnacht-Wanderung auf der Tromm erzählten. Foto: Evi Church TROMM. Hexen, Mythen und Dämonen zur Walpurgisnacht auf der Tromm – es ging mythisch zu bei der Walpurgisnacht-Wanderung des Hoftheaters Tromm. Studenten des ersten und zweiten Semesters der Mannheimer Theaterakademie erzählten Märchen und Geschichten an ungewöhnlichen Orten rund um den sagenumwobenen Berg im Odenwald. Die Schauspieler um Dozent Jürgen Flügge spielten in schaurig-schöner Kulisse Szenen aus Goethes Faust, aus „Der Rabe“ von Edgar Allan Poe und aus anderen Geschichten. Als sich die Besuchergruppe um Jürgen Flügge auf die Wanderung begab, dämmerte es bereits. Es stürmte, hinter den Bergkuppen rund um die Tromm flackerten immer wieder helle Blitze auf. In der Ferne war Donnern zu hören. Aber das Gewitter war weit weg, im Himmel über der Tromm waren vereinzelt Sterne zu sehen. Der Mond wies den Weg. An einem Fachwerkhaus vorbei ging es hinein in den Wald, dichte Tannen ließen kaum etwas erkennen im Unterholz. Es raschelte, aus dem Wald ertönten Schreie. Woran man eine Hexe erkennt, war kurz zuvor zu erfahren. Zwei Studentinnen der Theaterakademie Mannheim hatten sich ausführlich darüber ausgelassen auf der Treppe vor einem alten Haus. Lange Fingernägel habe sie, die Hexe, wie riesige Krallen. Ihre Glatze pflege sie mit Perücken aus menschlichem Haar zu verdecken. Und eine Hexe riecht ihre Opfer aus der Ferne. Immer tiefer ging es in den Wald hinein. An einer Kreuzung bog die Gruppe ab, nach links, zum Ireneturm. Eine Hexe riecht ihr Opfer nicht nur, sie spürt auch, wenn es Angst hat. Er rannte und rannte, der kleine Junge, und kam doch nicht von der Stelle. Die mit Warzen übersäte Hand aber kam ihm immer näher. Dann erwachte der Junge jäh aus seinem Albtraum. Es ist ein kurzes Theaterstück von Samuel Maku, Student der Theaterakademie um Dozent Flügge, der diese Geschichte am Montag eindrucksvoll vorbrachte. Es war dunkel, als die Wandergruppe den Ireneturm erreichte. Die Spitze des „Hexenturms“ ragte in den nächtlichen Himmel. Treffen sich die Hexen hier zu ihrem Ausritt auf den Besen in die Nacht? Treiben sie von hier aus ihre heimtückischen Spiele? Filipka, der Fischerjunge, entkommt der alten Hexe Baba Jaga mit Hilfe der Gänse, die ihm Federn überlassen. Daraus bastelt sich Filipka Flügel und fliegt davon. Er hat die tobende Hexe mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Das russische Märchen eines unbekannten Autoren beflügelte die Fantasie der Besucher, als die Bäume auf der Tromm zunehmend hin und her wankten im Gewittersturm. Dem Schatten seiner Seele nicht entfliehen kann der vom Tod seiner Geliebten „Lenore“ gezeichnete Mann in Edgar Allan Poes Gedicht „Der Rabe“. Der schwarze Vogel ist erbarmungslos, krächzt ein „Nimmermehr“. Dabei brach nun wirklich dunkle Nacht herein. Flügge hatte die Wanderer mittlerweile tief in den Wald geführt. Auf einem Tisch mit zwei Bänken irgendwo auf der dunklen Tromm spielten zwei Studenten der Theaterakademie Mannheim Poes Gedicht über den mysteriösen, nächtlichen Besuch eines Raben bei einem verzweifelten Menschen. Die junge Hexe, die von ihrer Oberhexe gekündigt wurde, erheiterte da schon eher die Gemüter. Und allmählich wurde es auch wieder heller, als die Wandergruppe nach über zwei Stunden die Lichtung des Waldes erreichte. Die Studenten hatten für bleibende Eindrücke gesorgt bei den Besuchern. Viele blieben noch lange auf dem Hof des Hoftheaters, um sich über mystische Literatur auszutauschen oder um der unheimlichen Wanderung noch einmal nachzuspüren, bei der in diesem Jahr sogar das Wetter eine Rolle spielte.
Quelle: http://www.echo-online.de
Foto: Evi Church

Schauspiel: Abschlussklasse der Theaterakademie

Die Bretter, auf der die Welt in Glanz, Glorienschein und Niederungen immer wieder neu erschaffen und zu Fall gebracht wird – diese Vier haben sich aufgemacht, um auf ihnen zu bestehen: Canan Kir, Felix Berchtold, Benjamin Dami und Markus Schultz – die Abschlussklasse der Mannheimer Theaterakademie. Bei der ersten von zwei Werkschauen präsentieren die Schauspielschüler im Theater Felina Areal, was sie in sieben Semestern gelernt haben; Szenen, Gesangs-, Tanz- und Fecht-Vorführungen, die sie mit ihren Do-zenten in Eigenregie erarbeitet haben. Unterstützt werden sie bei ih-ren (teils prüfungsrelevanten) Dar-bietungen auch von Akademie-Eleven aus jüngeren Jahrgängen. Es bedarf keines Welpenschutz-Filters, um der Klasse hohe Anerkennung für ihre Leistung zu zollen. Sei es, dass Benjamin Dami als dämonischer, Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“ entsprungener Conférèncier mit bezwingendem Furor die Gier der Moskauer Elite in einer mephistophelischen Varieté-Show entlarvt (was beim Zuschauer unwillkürlich ein Gefühl von Schuld hervorruft). Sei es, dass Canan Kir bei Leibesübungen in der Rolle der Silvia in Marivaux’ „Das Spiel von Liebe und Zufall“ wunderbar er-nüchternd-komisch über die Beschaffenheit zwischenmenschlicher Arrangements sinniert. Fein austariert Ein Feld, in dem der hässliche Herr Mollfels (aus Grabbes „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“) kläglich scheitert – im Gegensatz zu Markus Schultz, der mit einer pointierten Mollfels-Darstellung glänzt. Und Felix Berchtold lotet mit fein austariertem Spiel souverän die zerklüfteten Seelengründe des Kostja in Tschechows „Die Möwe“ aus. Chapeau! Eine weitere Gelegenheit, das Quartett auf der Bühne zu erleben, bietet die Komödie „Der Hässliche“ (Regie: Sven Prietz), die wieder am 9., 10., 26. und 27. Mai (jeweils 20 Uhr) auf dem Theater Felina Areal aufgeführt wird.
mav

Quelle: Mannheimer Morgen
Foto: Wolfgang Detering

Die Hässlichen haben es oft schwer und werden aufgrund ihres Aussehens benachteiligt – im Beruf und im Privatleben – und daher liegt es heute für viele nahe, sich einer Schönheits-OP zu unterziehen. Doch ein hübsches Gesicht ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit einem guten Charakter. Und was passiert, wenn plötzlich alle schön sein möchten, um sich einen Vorteil zu verschaffen? „Der Hässliche“ von Marius von Mayenburg behandelt auf komödiantische Art den Wert und Unwert der Schönheit und den Verlust der eigenen Identität zugunsten des Aussehens.

weitere Vorstellungen:  09.05 │10.05│26.05│27.05 │

jeweils um 20.00 Uhr

Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)

Regie: Sven Prietz

mit Felix Berchtold, Canan Kir, Markus Schultz, Benjamin Dami

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost

Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de

Es spielt unser diesjähriger erster Abschlussjahrgang (Felix Berchtold, Benjamin Dami, Canan Kir, Markus Schultz).

http://der-haessliche.blogspot.de/

Aktuelle Kritik zu den “Drei Tollen Tagen” der Schauspielschule und der Vorstellung “Fräulein Braun”
Ein grandioser Theaterabend krönt nicht nur für 30 junge Menschen drei Tage an der Theaterakademie Mannheim.
Bittere Komik mitreißend in Szene gesetzt…

 

Die Abschlussinszenierung der AK 2012 “Der Hässliche” von Marius von Mayenburg wird am 30.3.2012 im Theater Felina-Areal Premiere haben. Die Studenten der Schauspielschule hier mit Sven Prietz vom Nationaltheater Mannheim bei einer Leseprobe.

Miriam Grimm und Felix Berchtold in Fräulein Braun

Am 21.2.2012 und am 22.02.2012, jeweils um 20.00 Uhr,  gibt es das gefeierte Schauspiel im Theater Felina-Areal zu sehen.
Regie: Silvana Kraka
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund von Ulrich Hub

Pressestimme:
»…eine großartige Miriam Grimm…
…den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungs-losen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios.
… Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreographien runden den hervorragenden Theaterabend ab.«

Mannheimer Morgen
„ … im Sommer geh ich schwimmen, im Winter lauf ich Schlittschuh“ Die junge Eva arbeitet bei einem Fotografen und träumt davon Filmstar zu werden. Sie wird stattdessen der Star am Fotoverkaufsstand ihres Chefs Hoffmann bei den Parteiversammlungen der aufstrebenden NSDAP. Im aufkeimenden Faschismus wurden die Hauptakteure der NSDAP verehrt wie heute Popstars. So verliebt sie sich auch in den Held der damaligen Zeit Adolf Hitler. Aus Schwärmerei wird Erpressung. Aus ihrem persönlichem Sieg und ihrer erzwungenem Partnerschaft zum größten Mann der Weltgeschichte, wird ein Gefängnisaufenthalt auf dem Obersalzberg begleitet von seinem Schäferhund, der mit der „Todesstrafe“ von beiden im Berliner Bunker endet. Ein unfassbares Stück deutsche Geschichte erzählt von der Warte deutscher Unschuld.Fotografie: Wolfgang Detering© All rights reservedTheater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.theater-felina-areal.de 

Die Produktion wurde durch das Kulturamt der Stadt Mannheim unterstützt.

Am 11.11.11 hatte das Stück “Fräulein Braun” von Ulrich Hub Premiere.
weitere Spieltermine: 3.12., 9.12.11 & 16.12.2011, jeweils 20.00 Uhr
Regie: Silvana Kraka
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
Licht: Kevin Rigby/Mario Heinemann Jaillet
Video: Mario Heinemann Jaillet
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund
Eine Produktion von S.Kraka und M.H.Jaillet mit freundlicher Unterstützung durch das Theater Felina-Areal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“„Zwischen vier von der Decke herabhängenden Gewändern wechselt eine großartige Miriam Grimm als lebendige Figurine die Rollen der Braun, gibt sie zunächst kindlich-naiv, verwirrt von den ihr bislang unbekannten Gefühlen, und lässt bis zur Pause schlicht keinerlei Antipathien seitens des Publikums zu. Doch auch den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungslosen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. Daneben erweist sich Felix Berchtold in gleich mehreren Rollen als ausdauernder Garant für wohltuende Leichtigkeit. Sein bisweilen absurd-komisches Spiel entwickelt sich dabei gegenläufig, reicht von anfänglicher Faszination über Verbissenheit bis hin zur verzweifelten Resignation. Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.“
Mannheimer Morgen vom 15.11.2011

Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.theater-felina-areal.de

Miriam Grimm und Felix Berchtold

Die umjubelte Schauspielproduktion von S.Kraka und M.H.Jaillet “Fräulein Braun” von Ulrich Hub gibt am 16.12.11, 21.2.2012 und am 22.02.2012 um 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal eine Zusatzvorstellung.

Die Kartenvorbestellung läuft unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de

“Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.“

Mannheimer Morgen vom 15.11.2011
Regie: Silvana Kraka
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
Licht: Kevin Rigby/Mario Heinemann Jaillet
Video: Mario Heinemann Jaillet
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund
Eine Produktion von S.Kraka und M.H.Jaillet mit freundlicher Unterstützung durch das Theater Felina-Areal und dem Kulturamt der Stadt Mannheim

Foto: Wolfgang Detering

Besetzung
Künstlerische Leitung Rahmenprogramm und Performances Veit Güssow
Assistenz Rahmenprogramm und Performances Miriam Horwitz
Produktionsleitung Anne Pöhlmann
Assistenz Produktion Caroline Thiemann
Ausstattung Anna-Maria Klein | Berit Schog | Alex Vermeulen
Mit Studierende der Theaterakademie Mannheim

Fotos: Klaus Fröhlich © All rights reserved

Fotos: Klaus Fröhlich © All rights reserved

Fotos: Klaus Fröhlich © All rights reserved

Fotos: Klaus Fröhlich © All rights reserved

Fotos: Klaus Fröhlich © All rights reserved

Fotos: Klaus Fröhlich © All rights reserved

Fotos: Klaus Fröhlich © All rights reserved

Der Weg ist auch hier das Ziel, und so sorgen Schauspielstudenten der Mannheimer Theaterakademie unter der Leitung von Veit Güssow glänzend dafür, dass einem das bisweilen anstrengende Getrappel nicht langweilig wird. So reihen sich die in Gruppen schwadronierenden Zuschauer auf rotem Teppich in Richtung Stadtteil Bergheim, einem inszenierten Einlass nach Berlins Kultdisco “Berghain” zu. Passiert man die grimmigen Türsteher jauchzt vom Balkon eine Opernchorsängerin “Hyper, Hyper”. Kein Schritt ohne Performance um Autorenschnellverwertung: Hinter dem Romanischen Seminar tippen Jungautoren in “Autorenburnout 2011″ an Schreibmaschinen, um Texte schnell dem mittigen Feuer anheimzugeben. Autor Robert Woelfl ruht als “Armer Poet 2011″ und Tableau vivant in romantischer Spitzweg-Manier in finsteren Probebühnengängen und an einer Neckarschleuse dürfen Autoren im Stile einer Wetten-dass-Außenwette Gummitiere ins trübe Wasser werfen, in der Hoffnung, dass sie eine im Kran thronende Verlagsmitarbeiterin herausfischt …
Drei Tage, acht Stücke, unzählige Performances und Kilometer, bis zu fünf Routen, gut 24 Stunden Theater. Wie nennt man das? Gelungen, pfiffig, lebendig, engagiert, maßgeschneidert – oder vielleicht auch Hype? Der Plan geht insofern auf, als eine ausgelassene Aufbruchsstimmung herrscht, die der zur Heilsbotschaft ausgerufenen Wiederentdeckungsfreude Auftrieb gibt und beklagtem Verlags-, Feuilleton- und Intendanzgebaren eine Nase dreht. (…)

Wenn man etwas Hype um die Hypevermeidung abzieht, bleibt eine anstrengende, aber überwiegend runde Sache, die Holger Schultze da ins Rollen bringt. Die Vorgabe, ausschließlich Werke von ehemaligen Stückemarktpreisträgern wiederzubeleben, ist dabei ein Willkommenszugeständnis an Heidelberg. Losgelöst von Raum und Zeit lassen sich im Fundus der Literaturarchive sicher noch weitere Neuentdeckungen von vermeintlich Bekanntem machen. Dass Intendanz, Dramaturgie und Ensemble das Potenzial hierfür haben, hat dieser lebendige Auftaktmarathon eindrücklich bewiesen.

nachtkritik.de, Ralf-Carl Langhals, 10.10.2011

Fotos: Klaus Fröhlich © All rights reserved
Quellennachweis: http://www.theaterheidelberg.de/spielplan/produktion/101

Die Schauspielsaison des Theaters der Stadt Heidelberg, unter der neuen Leitung des Intendanten Holger Schultze, wird auf eine ganz besondere Art und Weise eröffnet. Mit insgesamt acht Stücken an drei Tagen und an acht Orten in ganz Heidelberg, stellt sich das neue Schauspielensemble vor. “Don’t Believe The Hype” nennt sich die Reihe. Die künstlerische Leitung hat Regisseur Veit Güssow.

Assistenz Miriam Horwitz
Produktionsleitung Anne Pöhlmann
Assistenz Caroline Thiemann
Ausstattung Anna-Maria Klein,
Berit Schog, Alex Vermeulen
Schauspielerin Miriam Grimm

Studierende der Theaterakademie Mannheim:
Felix Berchtold
Sebastian Blum
Edgar Diel
Yaroslava Gorobey
Canan Kir
Eva Sauter
Laura Schäfer
Melina Schöfer
Svetlana Wall

Don’t believe the HypeHype als Ware – ein kleiner Bogen von DSDS zum Uraufführungs-Wahnsinn im Theater, Lena, DSDS, Iphone X und Knut der Eisbär:

Hype lässt sich produzieren und in Profit umwandeln. Eine Popsängerin, ein Telefon oder ein Tierbaby interessieren nicht einfach viele Menschen, so dass ein Hit, ein Verkaufsschlager oder ein Rummel entsteht, vielmehr wird die mediale Aufmerksamkeit vorweg erregt bis sich eine riesige Interessentenmenge ansammelt, die dann als Käufer der nachgelieferten Produkte auftritt. Hype-Produktion ist auch Werbung. Aber der Hype bewirbt nicht einfach ein Produkt, seine kommerzielle Ausschlachtung beginnt erst richtig, wenn er gelungen ist. Dann sind der Fantasie bei der passenden Produktentwicklung keine Grenzen gesetzt: Apps, CDs und eine Produktpalette die fast selbstironisch »Zur-Verkaufs- förderung«-Artikel (Merchandising) heißt sowie die in der Hype-Berichterstattung platzierbaren Werbeflächen. Die Hype-Produktion selbst ist das Ziel gigantischer Marketingstrategien und wird so selbst zum Produkt der entsprechenden Branche. Diese Umkehrung des normalen Verhältnisses von Gefallen am Gegenstand und Attraktion der Aufmerksamkeit ist faszinierend und gleichzeitig in ihrer (Un)logik alltäglich.
Die Hype-Produktion ist Abziehbild kapitalistischer Warenproduktion, in der die Ablösung des Produktionszwecks vom Nutzen des Produkts das gängige Prinzip darstellt. Die Ware kommt zum Zweck des Profits auf die Welt, ihr sachlicher Nutzen ist zum Mittel degradiert. Da sich diese Verkehrung auf fast jedes Ding und jede Tätigkeit anwenden lässt, gibt es keine Lebenssphäre, die dieser Logik nicht untergeordnet werden kann: von der Gesundheitsversorgung bis zu Strom und Wasser, von der Liebe bis zum Co2-Emissions-Handel, von Teilen der Kunst bis zum Hype: Alles lässt sich als Ware produzieren und in Profit.

Quelle: www.theaterheidelberg.de

“Planking” … Schauspielstudenten der Theaterakademie Mannheim performen in der Heidelberger Tram (rnv) unter Leitung des Regisseurs Veit Güssow im Rahmen des Projekts ” don’t believe the hype” zur Spielzeiteröffnung des Schauspiels des Theaters der Stadt Heidelberg.

weitere Informationen zur Eröffnung des Schauspiels der Stadt Heidelberg finden sie unter: www.theaterheidelberg.de

© Fotografie: Mario Heinemann Jaillet

Die Schauspielstudenten der Theaterakademie Mannheim und die Schauspielerin Miriam Grimm gastierten erfolgreich auf dem Theaterfest des Chawwerusch in Herxheim.
Die Theaterakademie Mannheim folgte der Einladung durch das Chawwerusch Theater und präsentierte Monologe klassischer und zeitgenössischer Autoren. Das Straßentheaterfest “Augenschmaus” eröffnet traditionell die Spielzeit des Theaters im Herbst und erfreut sich mittlerweile auch überregional großer Beliebtheit.
Fotografie: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved
www.schauspielschule-mannheim.de
http://www.chawwerusch.de

am 23.09.2011 ab 15.00 Uhr
07.10.2011 ab 13.00 Uhr

21.10.2011 ab 13.00 Uhr

geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.

Welche Gebühren sind für die Aufnahmeprüfung an der ThAM zu entrichten?

25,-EURO sind im voraus für die Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr

Übrigens:
Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.

Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127
siehe auch Kontakt.

Die Sieben Todsünden ist das diesjährige Stück der Abschlussklasse.

Komödie von Andreas Schmidt und Luci van Org

Premiere: FR 6. Mai, 20 Uhr

weitere Vorstellungen: SA 7., FR 13., SA 14., FR 20. & SA 21. Mai, 20 Uhr

Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Regie: Tino Lindenberg

mit Marion Bott, Jacqueline Griesser, Gina Müller, Nadine Münger, Katrin Reuter, Eva Sauter und Katharina Wenz

Dass Frauen und Sünde zusammengehören, ist schon seit Adam und Eva kein Geheimnis mehr. Deswegen gehören in “Die Sieben Todsünden” selbige auch zu sieben Frauen, die noch dazu unterschiedlicher nicht sein könnten.
Anlässlich der eigentlich perfekt geplanten Traumhochzeit des Konzernerben Rex Reinmann mit Wetterfee Vanessa Schulte treffen sie alle auf der Damentoilette des dafür angemieteten Märchenschlosses zusammen.
Doch es herrscht Ausnahmezustand: Vanessa hat sich kurz vor der Zeremonie in einer der WC-Kabinen eingeschlossen. Durch nichts und niemanden lässt die Braut sich jetzt dazu bewegen, wieder herauszukommen oder wenigstens den Grund für ihr Verhalten zu äußern.
Die Hochzeit droht zu platzen. Auch deshalb, weil jede der Frauen ihr eigenes, schmutziges Geheimnis mit sich herumträgt. Abgründe tun sich auf!
Die Inszenierung gewährt Einblicke in tiefste Handtaschengeheimnisse und gibt Preis, was wir schon immer über Frauen wissen wollten.

weitere Informationen zur Abschlussinszenierung der AK 2011 der Schauspielschule Mannheim unter :
http://die-sieben-todsuenden.blogspot.com

Quelle: Theatertexte.de/ Tino Lindenberg
Fotografie: Damian Irzik © All rights reserved
Grafik: leporella-design.de ©

Liebe Freunde der Theaterakademie Mannheim,

gerne möchten wir sie auf unsere bevorstehenden Veranstaltungen hinweisen und würden uns über Ihren Besuch in der Theaterakademie Mannheim freuen.

Am 19. und 20. März finden im Theater Felina-Areal die
Aufführungen des interaktiven Theaterstücks „Schrapel“ statt.

Die Aufführung ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet.

Schrapel ist ein interaktives Theaterstück bei dem die kleinen Zuschauer zum Mitmachen animiert werden.

Kartenvorbestellungen können per Mail an office@theaterakademie-mannheim.de, oder per Telefon unter der 0621/1247245.

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet

Leitung der Theaterakademie Mannheim

 

Das Licht im Café Filsbach geht aus, die Scheinwerfer richten sich auf die schwarz ausgekleidete Bühne, ein elektronischer Klangteppich breitet sich über den Raum und der junge Mann auf dem Podium beginnt, das Publikum in den Bann seiner “inneren” Auseinandersetzungen mit der “bleichen” Realität seiner Existenz und der Sehnsucht nach einem bunten, aufregenden Leben zu ziehen. So der Auftakt zu einem literarisch-musikalischen Abend der nicht ganz gewöhnlichen Art.

Zur Vorgeschichte: Im Jahr 2009 waren junge Menschen im Alter von zwölf bis 20 Jahren in der Metropolregion Rhein-Neckar eingeladen, sich an dem Schreibwettbewerb „BunteZungen_WorteFluss“ zu beteiligen. Sie konnten literarische Texte gleich welchen Genres und Inhalts einreichen. Von über 300 Arbeiten wurden 65 ausgewählt und im Frühjahr 2010 in einem gleichnamigen Sammelband veröffentlicht.

Aus dem Schreibwettbewerb ist nun ein musikalisches Folgeprojekt hervorgegangen: Die Produktivität der jungen Menschen hat die Mannheimer Komponisten Stefan Dürr, Marco Olbert und Peter Tröster inspiriert, ihren persönlichen Assoziationen zu einigen der lyrischen Texte in digital erstellten Kompositionen Ausdruck zu verleihen. Zu zwölf ausgewählten Beiträgen haben sie Klangkreationen geschaffen, die die Texte unter- und ummalen, in mal eher meditative, mal emotional aufwühlende, mal experimentelle Klanggewebe einbetten und so in ihrer Ausdruckskraft noch verstärken. Die Kompositionen wurden auf der CD „BunteZungen_WorteKlang“ aufgenommen und die dazugehörigen Texte zum Teil von den Autorinnen und Autoren selbst, zum Teil von einer Schauspielschülerin und zwei Schauspielschülern der Theaterakademie Mannheim gesprochen.

Am Freitagabend fand nun im voll besetzten Café Filsbach die Live-Präsentation der CD statt, bei der die jungen Verfasserinnen und Verfasser ein Podium zur Lesung ihrer Lyrik in einem dynamischen Dialog mit Klang und Musik erhielten. In einer ausgefeilten Veranstaltungs-Choreografie wechselten musikalisch-literarische Präsentationen mit kurzen Moderationsrunden ab, wobei das junge Moderatoren-Team im Gespräch mit den Autorinnen und Autoren, den Komponisten sowie den angehenden Schauspielern schlaglichtartige Einblicke in die Hintergründe des Projekts eröffnete.

So gestaltete sich ein abwechslungsreiches Abendprogramm, das nicht zuletzt aus der Emotionalität, Direktheit und Authentizität der vorgetragenen und musikalisch bearbeiteten Texte seine Spannung bezog sowie aus dem immer wiederkehrenden Leitmotiv der Sehnsucht nach Freiheit und einem intensiv gelebten, selbstbestimmten Leben. Dass diese Botschaft eindrucksvoll zum Tragen kommen konnte, lag auch an der ebenso einfühlsam wie spannungsvoll arrangierten Musik. Nicht nur für die jungen Lyrikerinnen und Lyriker war die Vortragserfahrung trotz ihrer speziellen Herausforderungen an eine minutiöse Abstimmung mit den Kompositionen “einfach genial”. Großer Beifall für alle Beteiligten der gelungenen Veranstaltung kam ebenso vom jungen wie älteren Publikum.

Beim abschließenden Empfang ließen die Organisatoren – Jugendamt, Kulturamt, Kunsthalle und Stadtbibliothek der Stadt Mannheim sowie die Begegnungsstätte Westliche Unterstadt – das Projekt noch einmal Revue passieren, das so viel Kreativität und Überraschungen hervorgebracht hat. Und auch die noch zu erschließenden weiteren Potenziale kamen zur Sprache. Dazu gehört etwa eine mögliche Tournee durch die Schulen der Metropolregion. Die könnte nach dem Erfolg im Café Filsbach erneut belegen, dass junge Menschen sich nicht bei “Deutschland sucht den Superstar” vorführen lassen müssen, um ihre Talente vor Publikum unter Beweis zu stellen.

Außerdem sind die Autoren eingeladen, ihre Texte am 22. August auf der Bundesgartenschau in Koblenz zu präsentieren.

Weiter Infos unter www.buntezungen.de

Bilder können unter http://buntezungen.de//auffuehrung/flash/ angeschaut und durch Anklicken runtergeladen werden.

Musikbeispiele sind unter http://buntezungen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=17&Itemid=21 zu hören.

Der Schauspielstudent der Theaterakademie Mannheim, Roman Kimmich als Sprecher beim Projekt BunteZungen_WorteKlang. (Hörprobe)

Wir bieten Euch:
Drei Tage lang das volle Unterrichtsprogramm an der Schauspielschule
Ihr erlebt den Alltag eines Schauspielschülers und lernt unsere Dozenten kennen.

Auf dem Stundenplan stehen:
☛ Schauspielgrundlagen
☛ Schauspieltraining
☛ Fechten
☛ Akrobatik
☛ Tanzen
☛ Ballett
☛ Körperarbeit
☛ Gesang
☛ Improvisation …

Außerdem könnt Ihr in den Pausen mit Schauspielstudenten
quatschen, wie das so läuft an
der Theaterakademie und im Beruf später.

7.-9. März 2011 10:00 – 15:00 Uhr
Kosten: 30,- €
Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstraße 6-8 (unter dem Jugendamt)
68167 Mannheim Neckarstadt Ost
www.theaterakademie-mannheim.de
Bitte bringt leichte Klamotten mit, in denen Ihr euch gut bewegen könnt.

Anmeldungen bitte bis 2. März 2011 an:
office@theaterakademie-mannheim.de

Danach würden wir, auf Wunsch, ein Feedback geben und Euch bei Interesse Möglichkeiten der Ausbildung aufzeigen.

Wir freuen uns auf drei tolle Tage mit Euch!

Die nächsten Termine zur Aufnahmeprüfung sind:

am 11. März 2011 ab 15.00 Uhr
geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.

Welche Gebühren sind für die Aufnahmeprüfung an der ThAM zu entrichten?

25,-EURO sind im voraus für die Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr

Übrigens:
Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.

Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127
siehe auch Kontakt.

Datum:
11. 03.2011/ 01.04.2011/ 15.04 2011/
Zeit:
15:00 – 18:00
Ort:
Theaterakademie Mannheim
Straße:
Holzbauerstr. 6-8
Stadt/Ort:
Mannheim, Germany

Bravos und tosender Applaus für eine liebevolle Märcheninszenierung “Der Teufel mit den drei goldenen Haaren” der Theaterakademie Mannheim
Glückwunsch an alle Beteiligte.
Regie: Silvana Kraka und Ramona Ries
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet
Licht: Diana Matthess

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

(ein Stück für Kinder ab 4 Jahre und Erwachsene) im Theater Felina-Areal

frei nach den Gebrüdern Grimm

nach einer Textfassung von Silvana Kraka und Ramona Ries

Regie: Silvana Kraka und Ramona Ries
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet

Eine Produktion der Theaterakademie Mannheim

 

Eines Tages wird ein kleiner Junge mit einer ‘Glückshaut’ geboren. Ein Junge, der alles weiß und alles kann. Ihm wird vorausgesagt, dass er die Tochter des Königs heiraten wird. Davon erfährt der König, kauft den armen Eltern das Kind ab, und lässt es in den Fluss werfen. Doch an einer Mühle wird die Kiste mit dem Baby entdeckt und wieder herausgefischt. Die Freude ist groß und das Glückskind wird zusammen mit seiner Schwester Liesl großgezogen. Bis sich eines Tages, vierzehn Jahre später, der König vor einem Gewitter in die Mühle rettet und den Jungen, den er tot glaubt, wiederentdeckt. Hans wird aber nicht der Teufel holen, denn er hat Glück und macht sich Freunde auf seinem Weg.

Sa. 4. 12, 16.00 Premiere
So. 5. 12, 16.00
Mo. 6. 12, 15.00 + 17.00
Sa. 11. 12, 16.00
So. 12. 12, 11.00 + 16.00
Sa. 18. 12, 16.00
So.19. 12, 11.00 + 16.00
Di. 21. 12, 15.00
Mi. 22. 12, 15.00

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
68167 Mannheim

Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de

Die Produktion wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim

Die Premiere  “Preparadise sorry now”  am 16.07.2010 ist bereits ausverkauft.

weitere Vorstellungen am 18.07.10, 23.07.10, 24.07.10 . Kartenreservierung unter: 0621 – 33 64 88 6 und info@theater-felina-areal.de.

 

Foto: Wolfgang Detering © All rights reserved

Preparadise sorry now von Rainer Werner Fassbinder

Regie: Andreas Manz
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet

mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger

weitere Infos auch auf  www.theaterakademie-mannheim.de und preparadise-sorry-now.blogspot.com

Wir präsentieren unsere Abschlussklasse 2/2010 mit ihrer Abschlussinszenierung

„Preparadise sorry now“ von Rainer Werner Fassbinder

Regie: Andreas Manz

Choreografie: Mario Heinemann Jaillet

Junge Menschen, die kurz vor dem Ende einer Ausbildung stehen und bereit sind für ein großes Experiment, das Experiment Leben … wach, kritisch, lustvoll, eigensinnig, konsequent und interessiert an diesem Stoff, den Fassbinder vor 41 Jahren geschrieben hat. Heißhungrig auf spannende Arbeitsweisen und bereit neue Wege zu gehen, um diesem Text in Wort und Bewegung Leben einzuhauchen.

„Begrenzungen machen frei. Terror kann nicht so grausam sein wie die Angst vor dem Terror. Oder – verlassen zu werden, kann nicht so einsam machen wie die Angst vor dem ende, denn die Angst vor dem ende schafft ein Klima, in dem hast Du Angst vor dem Terror. Alles in Einzelteile zerlegen und neu zusammensetzen, das müsste schön sein. Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine.“ (R.W. Fassbinder, März 1971)

Es sind Menschen in alltäglichen bis extremen Gewaltsituationen und Menschen, die ihre Gewaltphantasien in Perversionen ausleben, die uns bei „Preparadise sorry now“ begegnen und doch sind sie aus dem „Ist“.

Uraufgeführt wurde das Stück im März 1969, Deutschland steht kurz nach dem großen Wirtschaftswunder und immer noch im Schatten des zweiten Weltkrieges.

Jeder Mensch trägt die Schwere des Alltags, die Kleinlichkeit des Moments, den Sadismus des täglichen Miteinanders mit sich. Mechanismen, die erst in ihrer Ritualisierung schmerzhaft und sichtbar werden. Die Angst ist es, die uns zu Raubtieren werden lässt.

Diese Abschlussklasse ist eine besondere, da sie aus wirklich unterschiedlichsten Köpfen besteht. Jeder für sich spannend, mit ureigenen Vorstellungen vom Schauspielerberuf. Ihre Wege gehen mit Sicherheit ab November auseinander, wir wünschen ihnen viel Glück dabei und werden Sie vermissen.

Sie haben immer gerne Verantwortung übernommen und damit zum Wachsen der Theaterakademie beigetragen. Drei von Ihnen sind schon am Nationaltheater Mannheim zu sehen, nun stellen Sie sich mit ihrer Abschlussinszenierung dem Publikum vor.

Mut, Entschlossenheit und Neugier bringen Sie mit an den Start, Bühnenluft haben Sie alle schon geschnuppert, also los geht’s!

Sie sind bereit zu Durchstarten, wir wünschen ihnen dabei alles Gute.

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet

Leitung der Theaterakademie Mannheim

„…spannende Unterhaltung, das heißt Unterhaltung, die unterhält und spannend ist und nicht langweilt und nicht verdummt und nicht bestätigt, die in Frage stellt und Fragen provoziert, die im scheinbar Abgesicherten das „scheinbar“ transparent zu machen fähig ist, die dennoch Spaß macht, Freude, und nicht zuletzt dem, der den Spaß hat, Brüche und falsche Klebestellen in der eigenen Wirklichkeit zu entdecken, Lust macht, ein paar Widersprüche zu erkennen, aus denen unsere Wirklichkeit besteht.“

(R.W. Fassbinder, März 1977)

FR 16.07. 20:00 Uhr Premiere

SO 18.07. 20:00 Uhr

FR 23.07. 20:00 Uhr

SA 24.07. 20:00 Uhr

MI 06.10. 20:00 Uhr

DO 07.10. 20:00 Uhr

Kartenreservierung: 0621 – 33 64 88 6

info@theater-felina-areal.de

Theaterakademie Mannheim / ThaM

staatlich anerkannte Berufsfachschule für Schauspiel und Regie

Holzbauerstraße 6-8

68167 Mannheim

Tel.: +49 621/12 47 127 (245)

e-mail: office@theaterakademie-mannheim.de

http://theaterakademie.wordpress.com

http://www.theaterakademie-mannheim.de

http://schauspielschule-mannheim.blogspot.com

http://preparadise-sorry-now.blogspot.com

Andreas Krüger und Daniel Baczyk Foto: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved

… trotz Ferien, arbeitet die Absolventenklasse 2010/2 intensiv am Stück “Preparadise sorry now” von R.W. Fassbinder.

PREPARADISE SORRY NOW ist eine Collage aus Texten: Kurzszenen um faschistisches Grundverhalten im Alltag, Erzählungen über das Mörderpaar Ian Brady und Myra Hindley, fiktive Dialoge zwischen dem Mörderpaar und schließlich Liturgien, Erinnerungen an kultische Kannibalismen.

Regie: Andreas Manz vom Staatstheater Darmstadt
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet alias MS Tanzwerk.
Es spielen Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger. Am 16. Juli 2010 findet die Premiere im Theater Felina-Areal statt.

Unsere Absolventen waren erfolgreich beim ZAV Vorsprechen.

Ivona Puseljic
Elisabeth Schlicksupp
Susan Weckauf
Daniel Baczyk
Nicolas Menze

Alle Absolventen diesen Jahrgangs 2010/1 sind nun in der Zentralen Auslands und Fachvermittlung aufgenommen worden. Bravo und Glückwunsch !!!

Bei der Werkschau zeigen die Studenten im Unterricht erarbeitete Rollen und Szenen sowie Ausschnitte aus den Fächern Fechten und Tanz. Erarbeitet wurden die Rollen von den Dozenten der Theaterakademie, von denen viele auf den Bühnen der umliegenden Theater zu sehen sind. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.

Wir bewirten Sie in unserem Foyer und freuen uns auf Gespräche nach der Vorstellung.

Karten unter

0621 / 33 64 88 6

oder:

info@theater-felina-areal.de

Datum:
Mittwoch, 19. und 21.Mai 2010
Zeit:
jeweils 20:00 – 21:30
Ort:
Theater Felina-Areal
Straße:
Holzbauerstr. 6-8
Stadt/Ort:
Mannheim, Germany

am 11. Juni 2010 ab 15.30 Uhr
geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.

Welche Gebühren sind für die Aufnahmeprüfung an der ThAM zu entrichten?

25,-EURO sind im voraus für die Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr

Übrigens:
Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.

Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127
siehe auch Kontakt.

Datum:
Freitag, 11. Juni 2010
Zeit:
15:30 – 18:30
Ort:
Theaterakademie Mannheim
Straße:
Holzbauerstr. 6-8
Stadt/Ort:
Mannheim, Germany

Liebe Freunde der Schauspielschule Mannheim,

es ist vollbracht, unsere Absolventen präsentieren ihre Abschlussarbeiten.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Absolventen der Schauspielschule Mannheim

Mit Yvonne Puseljic, Elisabeth Schlicksupp, Susan Weckauf,

Daniel Baczyk und Nicolas Menze

Unsere Abschlussklasse ist bereit zum Durchstarten, unsere Nestflüchter sind Flügel gewachsen und sie präsentieren sich ein letztes Mal mit ihren Prüfungsrollen.

Die Werkschau ist eine Plattform um dem Zuschauer Einblicke in den Unterricht zu gewähren. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressenten, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben. In dem Fall besonders, denn Sie sehen unseren Abschlussjahrgang, mit genau den Rollenausschnitten, die sie der Prüfungskommission vorstellten.

Erarbeitet wurden die Szenen von den Dozenten: Thorsten Danner, Sven Prietz, Franz Burkhard, Dascha Trautwein, Anke Schubert, Ragna Pitoll, Nadine Schwitter, Andreas Manz, Hannah von Peinen.

Die Absolventen Werkschau findet im Theater im Felina-Areal statt. Dies

befindet sich direkt hinter der Theaterakademie, in der Holzbauerstraße 6-8.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet

Schulleitung

Datum: 23. und 24.04.2010

Zeit: jeweils 20:00 Uhr

Ort: Theater Felina-Areal

Karten ab sofort unter :

0621 / 33 64 88 6

oder: info@theater-felina-areal.de

www.schauspielschule-mannheim.de

Liebe Freunde der Theaterakademie Mannheim
wir freuen uns Sie auf die Premiere unserer Abschlussklasse aufmerksam machen zu dürfen, die am 19. Februar um 20 im Theater im Felina-Areal stattfindet. Zusehen ist „Woyzeck“ von Georg Büchner in der Bearbeitung und unter der Regie von Konstanze Kappenstein, die bereits mit zwei Inszenierungen im Nationaltheater Mannheim zu sehen war.

schauspiel woyzeck

Was bewegt junge Menschen heute ein Stück wie „Woyzeck“ zu bearbeiten? Auch heute werden Menschen aus Eifersucht ermordet. Auch heute führt eine ganze Industrie Versuche an mittellosen Menschen durch. Der Tod, der will erzappelt sein und bei Woyzeck zappeln zwei aneinander vorbei. Sie versuchen aus ihren Umständen auszubrechen und scheitern daran, heute wie vor 170 Jahren.

Weitere Spieltermine sind der 20.2./ 26.2./ 27.2./ 21.3./ 23.3.ebenfalls Im Theater Felina-Areal.

Was macht unsere Abschlussklasse so besonders? Sie übernehmen Verantwortung für ihr Leben und für ihre Arbeit. Sie tanzen, preschen vor und überschlagen sich und finden sich bald auf den Brettern, die die Welt bedeuten, davon sind wir überzeugt.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen, um mit Ihnen zusammen diesen wichtigen Schritt zum Abschluss mit den Studenten gemeinsam feiern zu können.

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet

Schauspielerin und Dozentin Dascha Trautwein

Schauspielerin Dascha Trautwein vom Nationaltheater Mannheim erhält heute Abend den Arnold-Petersen-Preis 2009.  Es gibt sie ja, die Menschen mit dem inneren Leuchten. Dascha Trautwein, Mitglied des Mannheimer Schauspiel-Ensembles, gehört zu ihnen. Vielleicht hat sie die Jury des Petersen-Preises gerade auch dadurch überzeugt, und vielleicht hat dieses Leuchten auch der von ihr verkörperten Figur der Schillerschen “Jungfrau von Orléans” den besonderen Ton gegeben. Neben einer begabten Schauspielerin lässt sich in der 1978 Geborenen auch mühelos eine sympathische junge Frau mit der richtigen Mischung aus gesundem Selbstvertrauen, kreativer Vielfalt und beruflicher wie privater Neugier entdecken. Dass sie auch trefflich kämpfen kann, hat sie bisher nicht nur mit Schillers Johanna, sondern auch in Dietmar Daths “Waffenwetter”, dem Uraufführungsprojekt “4×4″, “Ehemänner”, dem Erfolgsstück “August: Osage County” und Jan Neumanns “Königs Moment” bewiesen, wo sie auch mit Textmassen, Entwicklungsstücken oder auch mal widrigen Produktionsbedingungen glänzend zurecht kam. Wie alle begabten Schauspieler sieht sie den Umgang mit Textmengen gelassen: “Der Text ist nur das Oberkleid, dass man sich zum Schluss überstreift, wenn man die Figur gefunden hat”, bekennt sie ganz in russischer Stanislawski-Tradition. All das rechtfertigt die Entscheidung des Gremiums, ihr heute im Schauspielhaus den Arnold-Petersen-Preis 2009 zu verleihen. Kreative Vielfalt Der Weg zur Bühne zeichnete sich bei der 1978 im kasachischen Uralsk (“am Fluss, an der kleinen Biegung zum kaspischen Meer, also quasi in der Steppe”) geborenen Wolga-Deutschen schon mit 13 ab. Vom malenden Vater wurde sie an die bildende Kunst herangeführt, doch bald entschied sie sich für deren darstellende Schwester: “Beim Malen war ich zu sehr für mich, ich brauchte die Bühne und das Publikum, das war schnell klar”, sagt sie über ihre frühen Schauspielaktivitäten, die sie, gerade auf dem Sprung in das Erwachsenen-Ensemble, wegen der Übersiedlung der Familie nach Bonn unterbrechen musste. Ohne Deutschkenntnisse, doch getrieben zum Spiel mit Sprache und Körper, setzte sie gleich auf dem deutschen Internat die Bühnenarbeit fort, und schloss (“Das war völlig klar”) nach Theaterkursen in Düsseldorf eine Schauspielausbildung an der Folkwang-Schule in Essen an. Danach brachte sie das erste Engagement an Deutschlands kleinstes Stadttheater nach Aalen. Dennoch keine schlechte Entscheidung, denn hier erwarb sie nicht nur drei Jahre Spielpraxis, sondern verknüpfte ihre Vita unbewusst mit Mannheimer Theatergeschichte. Sie arbeitete mit dem legendären ehemaligen Nationaltheater-Schauspieldirektor Jürgen Bosse, Schauspieler Berthold Toetzke und dem späteren NT-Hausautor Jan Neumann zusammen. Auch den Namensgeber der ihr jetzt zuerkannten Ehrung, den ehemaligen Generalintendanten Arnold Petersen, lernte sie bei einem seiner Premieren-Besuche in Aalen kennen, freilich, wie sie charmant lächelnd bekennt, “ohne jede Ahnung, dass ich einmal da landen sollte.” Mit Bosse probte sie Kleists ” Der zerbrochne Krug” und Yasmina Rezas “Gott des Gemetzels”, mit Autor Jan Neumann lernte sie bei den Produktionen “Die Nacht dazwischen” und “Vom Ende der Glut” dessen Stückentwicklungsverfahren kennen, das sie später mit ihm und dem Mannheimer Ensemble mit “Königs Moment” fortsetzen sollte. Voll des Lobes ist sie über den hiesigen Ensemblegeist, der dazu führe, dass “man sich als junge Schauspielerin schnell gut aufgehoben” fühle. Vielleicht einer der Gründe, warum sie ihren Vertrag bereits für das dritte Jahr verlängert hat. “Ich bin kein großer Planer, eher spontan”, sagt Trautwein über sich, die sich auf Lieblingsrollen nicht festlegen mag, sondern “unterschiedliche Sachen am liebsten spielt”. Ihre Begabung in verschiedenen Ästhetiken hat sie nicht nur auf der Bühne, sondern unlängst mit einer Foto-Ausstellung im Mannheimer Atelierhaus bewiesen, wo in Schaufenstern aller Welt “gespiegelte, fast durchsichtige Menschen ebenfalls Geschichten erzählen.” Dass ihr das besonders liegt, belegt auch ihre Nominierung zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres bei der Kritikerumfrage von “Theater heute”. Beim Petersen-Preis ist es indes erfreulicherweise nicht bei einer Nominierung geblieben. Wir gratulieren.

Ralf-Carl Langhals

Mannheimer Morgen 11. Dezember 2009

Du möchtest Schauspieler/In werden ?
Hier findest du die aktuellen Termine zur Aufnahmeprüfung an der Theaterakademie Mannheim

Termine Aufnahmeprüfungen an der Schauspielschule

am 22. Januar 2010 ab 15.00 Uhr
am 19. Februar 2010 ab 15.00 Uhr
am 19. März 2010 ab 15.00 Uhr
am 16. April 2010 ab 15.00 Uhr
geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.

Welche Gebühren sind für die Aufnahmeprüfung an der ThAM zu entrichten?

25,-EURO sind im voraus für die Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr

 

Erfolgreiche Fortsetzung der Kooperation der Schauspielschule mit dem Theater der Stadt Heidelberg und dem Nationaltheater Mannheim.

Die Schauspielstudenten der Theaterakademie hatten gleich zwei Premieren an diesem Wochenende. Judith Achner und Elisabeth Schlicksupp sind in der deutschen Erstaufführung der Oper SPARTAKUS am Theater Heidelberg zu sehen und Benjamin Dami gab sein Debüt in der Oper Carmen am Nationaltheater Mannheim.

Foto:Markus Kaesler
© All rights reserved

http://theater.heidelberg.de


Hier sehen sie den Beitrag von Artmetropol.TV zur Inszenierung

Es spielen die SchauspielerInnen des Nationaltheater Mannheim
Jenny König
Silja von Kriegstein
Anke Schubert
Sven Prietz
Klaus Rodewald
Peter Rühring
sowie die Schauspielschüler der Theaterakademie Mannheim

Inszenierung: Burkhard C. Kosminski
Bühne: Florian Etti
Kostüme: Ute Lindenberg
Musik: Hans Platzgumer
Video: Marc Reisner

Burkhard C. Kosminski inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung von Mayenburgs „Freie Sicht“ am Nationaltheater. Die StudentInnen der Schauspielschule Mannheim überzeugen in der Produktion des Nationaltheater Mannheim.

… hier die aktuelle Kritik zu Freie Sicht des Mannheimer Morgen

Info zur Produktion

weitere Aufführungen:

15. Oktober 2009
20. Oktober 2009
06. November 2009
19. November 2009
22. November 2009

Foto: Günter Krämmer © All rights reserved

“Der neue Tanzabend der Compagnie ms-tanzwerk „Expected Overlaps“ macht optisch auf der Bühne einiges her. Begeisterter Applaus für dramatische und bildmächtige Geschichte.

“Die lyrische Expressivität der Tänzerin Gaelle Morello wird in den düsteren Bannkreis des Allroundtalents von Nicolas Menze gezogen.”

“Mario Heinemann Jaillet, Choreograf und Mitleiter der Mannheimer Theaterakademie, ist ein Fachmann für Schnittstellen. Für die zwischen Tanz und Bewegung, zwischen Performance und Provokation, manchmal auch für die zwischen Kunst und Behauptung. „Expected Overlaps“ (erwartete Überschneidungen) ist daher ein kluger Titel für eine zweiteilige Produktion im Felina-Areal. Zwischen den Prädikaten plakativ und kryptisch balanciert der reflektierte Theatermann manche Überraschungund diesmal Kleist aus.
Ein Mann in Rüstung stakst klappernd und kreisend um die Bühnenmitte, an der Wand und im Gewand wie hingegossen wirkend steht sie. Sie heißt Gaelle Morello, ist Tänzerin,Käthchen von Heilbronn, Marionette und Kleists Geliebte Henriette Vogel. Der Ritter von der eher traurigen Gestalt ist auch der Kleistsche Ritter vom Strahl, der Dichter selbst, Puppen- und Schauspieler, (exzellenter) Schlagzeuger wie neuerdings auch Tänzer – und als Nicolas Menze vielversprechender Student der Theaterakademie.” …

Quelle: Mannheimer Morgen, DIE RHEINPFALZ

Fotos: Günter Krämmer
© All rights reserved


Vorstellungstermine und weitere Infos:

Fr. 23. Okt. 09, 20:00
Sa. 24. Okt. 09, 20:00

Gaelle Morello in "Expected Overlaps" der Cie. ms tanzwerk

Probenfotos von Günter Krämmer zur Produktion der Cie. ms tanzwerk “Expected Overlaps” mit dem Schauspielstudenten der Theaterakademie Mannheim Nicolas Menze, der Tänzerin Gaelle Morello und dem Puppenspieler Werner Ries.
Premiere am 24.09.09 um 20.00 Uhr im Theater Felina Areal in Mannheim.

“Nahezu ohne Mittel und innerlich so wund, daß mir, ich möchte fast
sagen, wenn ich die Nase aus dem Fenster stecke, das Tageslicht wehe
tut, das mir darauf schimmert.” (Brief an Marie von Kleist vom 10.
November 1811), nahmen die Gedanken an einen Freitod überhand. Er
suchte und fand eine Begleiterin für diesen Weg, die an Krebs erkrankte
Henriette Vogel. Am 21. November 1811 tötete Heinrich von Kleist seine
festlich geschmückte Geliebte Henriette Vogel und anschließend sich
selbst.Kleist hat seine Freundin zuerst erschossen. Sie hat die Brust
dazu entblößt, muß aber doch gezuckt haben, denn der Schuß hat mehr die
linke Seite unter dem Herzen getroffen, ist indessen doch sogleich
tödlich gewesen, nachher hat er sich die Pistole im Munde gesetzt und
sich so das Gehirn zersprengt.

© All rights reserved
http://www.heidelberg-fotograf.de/

Stefan Deege im Clip der Söhne Mannheims

Die SchauspielStudenten der Theaterakademie Mannheim im aktuellen Videoclip der Söhne Mannheims – Ich wollt nur deine Stimme hörn(Official Video)(HD)
Stefan Deege
Nicolas Menze
Andreas Krüger
Felix Berchtold

Liebe Freunde der Theaterakademie,
es ist vollbracht, unsere Absolventen präsentieren ihre Abschlussarbeiten. Die
Ergebnisse können sich sehen lassen.

Unsere Abschlussklasse ist bereit zum Durchstarten, unsere Nestflüchter sind Flügel gewachsen und sie präsentieren sich ein letztes Mal mit ihren Prüfungsrollen.
Die Werkschau ist eine Plattform um dem Zuschauer Einblicke in den Unterricht zu gewähren. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressenten, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben. In dem Fall besonders, denn Sie sehen unseren Abschlussjahrgang, mit genau den Rollenausschnitten, die sie der Prüfungskommission vorstellten.
Erarbeitet wurden Szenen von Wedekind, Tschechov, Stevensen, Schimmelpfennig Schnitzler, Walsh ….durch unsere Dozenten: Thorsten Danner, Ronald Funke, Silja von Kriegstein,Ragna Pitoll, Nadine Schwitter.
Die Absolventen Werkschau findet erstmals im Theater im Felina-Areal statt. Dies
befindet sich direkt hinter der Theaterakademie, in der Holzbauerstraße 6-8.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Schulleitung

Karten ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch: 0621/12 47 127

Schöne Aussichten inklusive

In den knapp über zehn Jahren ihrer Existenz hat die Mannheimer Theaterakademie
einige Sturmböen und Dürrezeiten überstehen müssen. Man denke nur an die turbulenten Vorgänge, die den Leitungswechsel vor zwei Jahren begleiteten, der dem Ausbildungshaus eine wohltuende Neuorientierung brachte.
Beim Spiel der Schüler auf der „Semester Werkschau“ war von vergangenen Scherereien allerdings nichts zu merken.In zehn gemeinsam von Schülern und Dozenten erarbeiteten Kurzszenen zeigte der schauspielerische Nachwuchs im frisch eröffneten Theater Felina Areal großzügiges Mimentheater.
Schule für den harten Alltag. „Wir wissen, wie schwer es Schauspieler im Alltag haben können und wollen sie alle gut darauf vorbereiten“ sagt Mario Heinemann Jaillet von der Schulleitung. Die gute Vorbereitung ist auch ein Grund dafür, dass man hier mit den Eleven schon früh in der Ausbildung direkt in die szenische Rollenarbeit einsteigt. Das ist nicht unbedingt üblich an Theaterschulen, doch konnte der Abend diesem Ansatz nur recht geben.
Vom Erstsemester bis zu Mitgliedern der Abschlussklasse stellte sich die Mannschaft solide und bisweilen großartig den szenischen Herausforderungen. Herrliche Wechselbäder besorgten Helene Bohrmann mit ihrem lauten Monolog aus „Ganze Tage – Ganze Nächte“ und Elisabeth Schlicksupp als Schnitzlers Fräulein Else in einer dicht abgesteckten Sofanummer. Daniel Baczyk bestellte als überaus ordnungsliebender Malvolio amüsantes Shakespearetum auf dem Dielenboden, derweil Andreas Krüger und Ildiko Preszly sich im schwülen Streit an der „Endstation Sehnsucht“ trafen. Nicht zu vergessen ein drollig verclowntes und präzise intoniertes „What Shall We Do With The Drunken Sailor“ vom jüngst gegründeten Chorprojekt der Akademie. Großer Applaus dementsprechend auch aus den begeisterten Stuhlreihen
für einen mehr als unterhaltenden Abend und die schönen Aussichten der Nachwuchsmimen.

Bernd Mand
Mannheimer Morgen


Liebe Freunde der Theaterakademie,
es ist vollbracht, unsere Zwischenprüfung ist erfolgreich bestanden. Die
Ergebnisse können sich sehen lassen. Erarbeitet wurden Szenen von Wedekind,
Tschechov, Stevensen, Schimmelpfennig Schnitzler, Walsh ….durch unsere
Dozenten: Franz Burkhard, Thorsten Danner, Silja von Kriegstein, Hubert
Habig, Andreas Manz, Nadine Schwitter. Zu sehen sind Studenten des 3. bis
7. Semesters, die darauf brennen vor Publikum zu spielen.
Die Offene Bühne findet erstmals im Theater im Felina-Areal statt. Dies
befindet sich direkt hinter der Theaterakademie, in der Holzbauerstraße 6-8.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Schulleitung

Reservierung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de oder telefonisch: 0621/12 47 127

Am 14.03.09 ab 10.00 Uhr und 4.04 .09 ab 10.00 Uhr finden in der Theaterakademie Mannheim, staatlich anerkannte Schauspielschule in der MetropolRegion, die Aufnahmeprüfungen statt.


Anmeldung ab sofort unter www.theaterakademie-mannheim.de
Tel.:
0621 1247127
E-Mail: office@theaterakademie-mannheim.de
Hier können Sie das Anmeldeformular direkt herunterladen:
als pdf-Datei oder Word-Datei


Tag der offenen ThaM/ Die Theaterakademie lädt am 13.09.08 um 16:00 Uhr zum Schnuppertag.
Der Schnuppertag zum Kennenlernen der Ausbildung an der Schauspielschule Mannheim

Was bieten wir am Tag der offenen ThaM? Ab 16.00 Uhr :Unterricht in vier verschiedenen Bereichen unserer Ausbildung.Welche Bereiche kann ich kennenlernen? * Tanz und Bewegung * Schauspielgrundlagen und Improvisation * Ensemble und Szene * Künstlerisches Wort und Sprecherziehung.

Was gibt es noch?
* Gespräche mit den anderen Interessierten über das Erlebte
* Frage-Antwort mit den Schauspielstudenten und Schauspieldozenten

für den Schnuppertag ist eine Anmeldung erforderlich.
Anmeldung hier klicken

oder unter office@theaterakademie-mannheim.de
bzw. telefonisch unter: +49 621/12 47 245

Ab 20.00 Uhr Vorstellung Chatroom von Enda Walsh

Premiere Asyl III. Akt Szenen aus dem Untergrund nach Maxim Gorki

„Szenen aus der Tiefe“ nennt Gorki sein bekanntestes Stück. In einer zusammen gewürfelten Gesellschaft der Armen und Entrechteten spitzen sich die Konflikte untereinander dermaßen zu, dass es zu einer Explosion der Gewalt kommt. Gorkis wichtigstes Anliegen war es ihm, diesen Menschen eine Stimme auf der Bühne zu geben.
Asyl III. Akt reduziert Gorkis Drama auf wenige Figuren und Handlungsstränge, um diese in einem Halbjährigen Arbeitsprozess mit authentischen Szenen unserer Zeit zu konfrontieren. Das Leitungsteam und Darsteller gehen selbst in die „Tiefe“ unserer Stadt, um Material über sog. prekäre Gestalten des Hier und Jetzt zu sammeln.

Herausgeber: Tham/ Theaterakademie Mannheim .e.V.
Leitung: Silvana Kraka
Mario Heinemann Jaillet
Hubert Habig

 

Holzbauerstraße 6-8
68167 Mannheim
Tel.: +49 621/12 47 127
Karten: +49 621/12 47 245

Inszenierung: Hubert Habig
Assistenz: Fee Krämer
Ausstattung: Jörg Fischer
Musik: Claus Boesser-Ferrari
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet

Es spielen:
Anne C. Kolmogorow
Torsten Ibach
Eleonore Bogovic
Kathleen Wenzel
Sarah Laubvogel-Dallimore
Paul Dallimore
Kerstin Kiefer

mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Mannheim und dem Landesverband freier Theater Baden-Württemberg e.V.

Vorstellung: jeweils 20.00 Uhr

06.06.08
07.06.08
18.06.08
19.06.08

Premiere am 06.06.08 um 20.00 Uhr in der Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstraße 6-8
68167 Mannheim
Tel.: +49 621/12 47 127
Karten: +49 621/12 47 245

Foto: Uli Dinger
© All rights reserved

Literatursommer der Landesstiftung Baden-Württemberg Literanto

Die ThaM inszeniert multinationale deutsche Literatur in der Neckarstadt

Im Rahmen des Literatursommers 2008, initiiert von der Landesstiftung Baden-Württemberg, erstellt die Theaterakademie Mannheim tham ein literarisches Stimmungsbild der interkulturellen Stadtgesellschaft am Anfang des 21. Jahrhunderts in der Neckarstadt West und Ost.

Am 23. und 24. Mai wird an an zehn außergewöhnlichen Stationen Literatur vorgetragen, die aus der Feder von deutschsprachigen Migranten der zweiten und dritten Generation stammen. In Szene gesetzt wird die junge Prosa und Lyrik, die von mindestens zwei kulturellen Sphären geprägt ist, durch Tanz und Musik, bildende und darstellende Kunst. Beteiligt an diesem Projekt sind bekannte Schauspieler wie Gerhard Piske, Hannah von Peinen und der Choreograph Mario Heinemann Jaillet sowie Dozenten und SchauspielschülerInnen der Theaterakademie tham. Darüber hinaus werden die Veranstaltungsorte für junge Laiendarsteller aus den Stadtteilen geöffnet, die mit den Regisseurinnen Silvana Kraka und Hubert Habig agieren.

An beiden Abenden werden vier Routen zu den ungewöhnlichen Orten angeboten. Ausgangspunkt der literarischen Performance ist das Gelände der Felina-Werke, in dem die Theaterakademie beheimatet ist: um 18:30 Uhr beginnt dort der Kartenverkauf, gegen Ende, ca. 23 Uhr können sich alle Teilnehmer wieder in der Theaterakademie zu einem Umtrunk und zum regen Austausch einfinden.

Die Auswahl der Texte konzentriert sich vor allem deshalb auf jüngere Autorinnen und Autoren, weil sich die zweite und dritte Generation von den klassischen Kategorien der „Gastarbeiterliteratur“ nicht nur längst abgegrenzt hat, sondern sich seit mindestens zwei Jahrzehnten den Qualitätskriterien sowie den Produktions- und Rezeptionsbedingungen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur stellt.

In Konkurrenz zum deutschstämmigen Autorennachwuchs haben diese Autorinnen und Autoren mit Stilsicherheit in der deutschen Sprache und mit Innovationskraft, die aus dem jeweiligen kulturellen Hintergrund schöpft, hervorragend positioniert und sind aus der jüngsten deutschsprachigen Literaturszene nicht mehr wegzudenken.

Auch die Ensembles der deutschen Stadttheater spiegeln zunehmend die multiethnische Gesellschaft der Bundesrepublik. Dies zeigt sich auch in der Ausbildung: an der Theaterakademie Mannheim studieren junge Frauen und Männer, deren Familien aus Polen, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Spanien und der Türkei stammen. Dadurch ist es möglich, die Protagonisten der literarischen Stoffe authentisch zu besetzen.

Mit den Schauspielern wird eine Textperformance erarbeitet, die nicht nur aus den literarischen Quellen, sondern auch aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund der Darstellerinnen und Darsteller schöpft.



Kurzinfos

Veranstalter: Theaterakademie Mannheim tham, Holzbauerstr. 6-8

Termin: 23. und 24. Mai 2008

Kartenverkauf: am 23. und 24. Mai ab 18:30 Uhr in der tham

Karten-Reservierung: unter: 0621-1247245, literanto-tham@gmx.de

Kartenpreis: 5 Euro, ermäßigt 2,50

Uhrzeit: 19:30 Beginn der geführten Routen

Orte: Mannheim Neckarstadt Ost und West

An neun unterschiedlichen Stationen

Beteiligte Künstler: Silvana Kraka (Regisseurin)

Mario Heinemann Jaillet (Tanz)

Sascha Koal (Schauspieler)

Gerhard Piske (Schauspieler)

Hannah von Peinen (Schauspielerin)

Christina Dom (Schauspielerin)

Hubert Habig (Regisseur)

Jürgen Flügge (Regisseur)

Christian Birko-Flemming (Schauspieler)

Motz Tietze (Bildender Künstler)

Ursula Steuler (Begleitende Ausstellung: „Heiße Eisen dieser Welt“)

mit freundlicher Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg, der Landesbank Baden-Württemberg und des Kulturamts der Stadt Mannheim


Am 24.04.08 und am 25.04.08 um 20 Uhr in der ThaM

„Offene Bühne Spezial“

Unsere Abschlussklasse ist bereit zum Durchstarten, unseren Nestflüchtern sind Flügel gewachsen und sie präsentieren sich ein letztes Mal mit ihren Prüfungsrollen. Bei einer Spezial-Ausgabe der Offenen Bühne sehen Sie unseren Abschlussjahrgang, mit genau den Rollenausschnitten, die sie der Prüfungskommission vorstellten.
Die Offene Bühne ist eine Plattform um dem Zuschauer Einblicke in den Unterricht zu gewähren. So ist die offene Bühne eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.

Zur Zeit arbeitet der Choreograph Mario Heinemann Jaillet mit Stefan Deege (Student der Theaterakademie Mannheim) und Tanja Probst (Studentin der Akademie des Tanzes Mannheim) an einer Umsetzung des Kurzprosa-Texts von Robert Musil: “Das Fliegenpapier”.
Heinemann Jaillet´s künstlerische Arbeiten zeichneten sich bisher durch hohe Präzision und gedanklicher Vielschichtigkeit aus. Robert Musils “Fliegenpapier” lässt dafür viel Freiraum und mit den beiden Protagonisten darf man wohl auf das Ergebnis gespannt sein. Der Choreograph alias “MS Tanzwerk” ist bereits mit dem Choreography Award des Fringe Festivals in New York ausgezeichnet worden.

Holt euch die aktuelle Ausgabe des Flugblatts der Schauspielschule und informiert Euch über die Aufnahmetermine, Workshops, dem Gastspiel- und Vorstellungsangebot der Theaterakademie Mannheim.
Ihr findet Das Flugblatt zum Download und ausdrucken auf der Homepage der Schauspielschule: www.theaterakademie-mannheim.de
oder direkt über den Screenshot hier im Blog.
Viel Spass damit.

Von Alfred Huber

Eine Gehirn- und Seelenwäsche. Was sonst? Schließlich will man kaufmännischer Direktor eines multinationalen Konzerns werden. Da heißt es durchhalten, wenn man als Bewerber in der engeren Wahl ist, und einen die Psychologen der Personalabteilung trickreich auseinandernehmen,

Im Jahr 1972 schrieb Dieter Duhm ein Buch über die “Angst im Kapitalismus” und behandelte darin die zwischenmenschlichen Konflikte einer Warengesellschaft, die mit ihren oft irrationalen Verhaltensvorschriften reale Ängste in neurotische Ängste verwandeln kann. Das Stück “Die Grönholm-Methode” des 1964 geborenen Schriftstellers Jordi Galceran, mit dem das “Theater im Trafohaus” bei der Mannheimer Theaterakademie (ThaM) eine gelungene Premiere feierte, erscheint wie eine Fortsetzung dessen, was Duhm über die nach Leistung geregelten Beziehungen der Menschen untereinander geschrieben hat.

Vier Bewerber sind übrig geblieben, drei Männer, eine Frau. Nach und nach treffen sie ein in dem karg möblierten Raum, um die letzten Testhürden auf dem Weg zum attraktiven Ziel zu nehmen. Was nun in der erfreulich dichten, genauen und einfühlsamen Regie Rainer Eschers beginnt, ist leicht zu erraten, zumal einer der Anwesenden offenbar die Personalabteilung vertritt. Nun kühlt die Atmosphäre spürbar ab, Misstrauen ist angesagt. Und rasch erfährt man, dass in jedem Menschen ein Despot steckt, der seine Mitbürger, wenn es seinem Vorteil dient, beleidigt und demütigt. Elisabeth Auer spielt eine wunderbar sachliche, souverän agierende Mercedes Degás; Dirk Mühlbach zeigt einen sarkastischen Fernando Porta, den das Leben so sehr gekränkt hat, dass er wohl am liebsten die ganze Welt verderben würde.

Trickreiche Psychologen

Er ist der einzig wahre Kandidat unter den Vieren. Denn auch die beiden anderen Bewerber, Enrique Font, von Mathias Wendel mit schön unterkühlter Distanz gespielt, und Carlos Bueno, dem Sascha Koal die undurchschaubare Freundlichkeit eines stets Verständigen verleiht, sind, wie ihre Kollegin Degás, hauseigene Psychologen. Der Mensch, so erfahren wir am Ende ergriffen, ist kein Mensch, sondern nur eine Handelsware. Über sie entscheidet allein die Effizienz.

Weitere Aufführung am 11. Januar in der Theaterakademie Mannheim (Holzbauerstr. 6-8)

Quelle: Mannheimer Morgen
21. Dezember 2007

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